Invasive Arten


Diese Arten (Pflanzen und auch Tiere) sind eingewandert und das allein ist überhaupt kein Grund, sie hier zu nennen.

Manche der eingewanderten Spezies finden jedoch bei uns völlig andere Bedingungen vor, als in ihrer alten Heimat. Dadurch ist es möglich, dass sie sich ohne natürliche Widersacher schnell und ungehemmt verbreiten können und überhand nehmen.

 

Das Bundesamt für Naturschutz sagt dazu: "Von den meisten gebietsfremden Arten, die sich bei uns ansiedeln konnten, gehen keine Gefahren für unsere Natur oder Gesundheit aus und sie haben auch keine negativen wirtschaftlichen Auswirkungen."

 

Beispiele für invasive Pflanzen:

Japanischer Knöterich

Diese Knöterichart zeichnet sich durch extrem schnellen Wuchs (bis 4 m) und dauerhafte Durchdringung des Bodens mit teilweise tief wachsenden Ausläufern (Rhizomen) aus. Bei Bienen sind sie zwar beliebt, aber ihre dauerhafte Begrenzung oder Beseitigung ist nahezu unmöglich, wenn sie erst einmal Fuß gefasst haben.

Kanadische Goldrute

Riesen-Bärenklau

Abbildungen links und oben

Die Kanadische Goldrute und der Riesen-Bärenklau ähneln einheimischen Arten. Sie sind jedoch größer, weit durchsetzungs-fähiger und neigen dazu, diese und auch andere heimische Pflanzen zu verdrängen.